Salzgitter-Lebenstedt. Mit einer eindrucksvollen und sehr gut besuchten Auftaktveranstaltung im Umit Palace in Salzgitter-Lebenstedt hat der DAVA Landesverband Niedersachsen den offiziellen Start in den Wahlkampf eingeläutet. Zahlreiche Gäste, engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter der Ortsverbände füllten den Saal nahezu vollständig und sorgten für eine Atmosphäre, die den politischen Anspruch der Partei spürbar unterstrich. Begleitet wurde die Veranstaltung von einem Geiger, der mit sanfter Musik für die passende Stimmung sorgte und die Anwesenden motivierte.
Schon beim Eintreffen wurde deutlich: Dieser Abend markiert mehr als nur einen Auftakt. Intensive Gespräche, neue Begegnungen und lebendige Diskussionen prägten das Bild – getragen von spürbarem Optimismus und dem gemeinsamen Willen, politische Verantwortung zu übernehmen. Die Stimmung erinnerte zeitweise eher an einen Wahlabend als an den Beginn eines Wahlkampfes.
Durch das Programm führte Benjamin Kleinfeld, Generalsekretär und Vorstandsmitglied des Ortsverbands Hannover, der souverän durch den Abend leitete und den Austausch zwischen den Ortsverbänden aktiv förderte.

Ein gelungener Start in den Wahlkampf mit vielen Gästen und Wahlabend-Stimmung.
Klare Positionen und politischer Anspruch
Den Auftakt der Redebeiträge machte Dr. Ali Ihsan Ünlü Landesvorsitzender Niedersachsens. In seiner Analyse der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Lage sprach er zentrale Herausforderungen wie steigende Lebenshaltungskosten bei gleichzeitig stagnierenden Einkommen sowie die wachsende Distanz vieler Bürger zur etablierten Politik an.
Dabei formulierte er zugleich den Anspruch der Partei unmissverständlich:
„Wir sind eine deutsche Partei, gegründet von Deutschen, in Deutschland und für Deutschland.“
Zugleich wies er Kritik entschieden zurück, die DAVA vertrete ausländische Interessen:
„Oft wird behauptet, wir würden einer ausländischen Regierung angehören. Das entspricht nicht der Wahrheit.“
Dr. Ünlü stellte zudem zentrale Inhalte des Parteiprogramms vor. Die DAVA setze sich für soziale Gerechtigkeit, Entlastung von Familien und Arbeitnehmern, bezahlbaren Wohnraum sowie bessere Bildungs- und Aufstiegschancen ein. Ziel sei eine Gesellschaft, in der Vielfalt als Stärke verstanden und Teilhabe für alle ermöglicht wird.

Der Vorstandsvorsitzender des Landesverbands Dr. Ali Ihsan Ünlü stellt klar: „DAVA ist gegründet in Deutschland, von Deutschen für Deutschland. Unser politisches Handeln gilt den Menschen und der Zukunft unseres Landes.“
Starke Worte zur gesellschaftlichen Realität
Im Mittelpunkt des Abends stand die Rede des Bundesvorsitzenden M. Teyfik Özcan, der sich mit gesellschaftlicher Anerkennung, politischer Repräsentation und dem Alltag vieler Menschen in Deutschland auseinandersetzte.
Mit Blick auf aktuelle politische Debatten kritisierte er pauschale Zuschreibungen und fehlenden Respekt gegenüber bestimmten Bevölkerungsgruppen:
„Ein Bundeskanzler muss alle Bürger vertreten – nicht einzelne gegeneinander ausspielen.“
Besonders deutlich wurde Özcan beim Thema Diskriminierung:
„Name, Herkunft oder Religion dürfen niemals darüber entscheiden, welche Chancen ein Mensch erhält. Ein Name darf keine Wohnung kosten. Ein Kopftuch darf keine Bewerbung verhindern. Ein Akzent darf nicht darüber entscheiden, ob ein Mensch Respekt bekommt.“
Er betonte, dass die DAVA jeder Form von Diskriminierung entschieden entgegentreten wolle – unabhängig davon, wen sie betrifft. Gleichzeitig forderte er eine konsequentere gesellschaftliche Auseinandersetzung mit antimuslimischem Rassismus.

Auch internationale Themen fanden Eingang in seine Rede. Özcan unterstrich, dass sich die Partei nicht nur auf innenpolitische Fragen beschränke, sondern auch für Menschenrechte und Völkerrecht auf globaler Ebene eintrete.

Die weiblichen Vorstände in den Ortsverbänden leisten eine unverzichtbare Arbeit direkt an der Basis. Sie sind das Fundament, auf dem wir unsere politische Arbeit in Niedersachsen und darüber hinaus aufbauen“, betonte der Vorstand im Rahmen der Veranstaltung.
Fokus auf soziale Gerechtigkeit und Perspektiven
Als dritter Redner sprach Muammer Duran, stellvertretender Landesvorsitzender Niedersachsen. Er rückte insbesondere die Themen Wohnen, Bildung und soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt.
„Wohnen ist keine Nebensache – Wohnen ist ein Stück soziale Gerechtigkeit.“
Er forderte bezahlbaren Wohnraum für Familien, würdiges Leben für ältere Menschen und klare Perspektiven für junge Generationen. Auch im Bildungsbereich machte er deutlich:
„Nicht die Herkunft, nicht das Einkommen der Eltern und nicht die Postleitzahl dürfen über Chancen entscheiden.“
Mit Blick auf den Wahlkampf rief er zu Geschlossenheit und Engagement auf und beendete Seire Rede mit folgenden Worten:
„Geht mit Zuversicht, Mut und Stolz in diesen Wahlkampf. Unsere Geschichte beginnt heute.“

Stellv. Vorstandsvorsitzender des Landesverbands Hannover und Vorstandsvorsitzender des Ortsverbands Hannover während seiner Rede und seinem Vorstands-Team.
Wachsende Struktur und sichtbare Dynamik
Im weiteren Verlauf stellten sich die Ortsverbände und ihre Vorstände vor. Dabei entwickelte sich ein intensiver Austausch über kommunalpolitische Herausforderungen und konkrete Ideen für den Wahlkampf.
Die sichtbare Beteiligung – von Fahnen schwenkenden Unterstützern bis hin zu spontanen Gesprächsrunden – unterstrich die Dynamik und den Zusammenhalt innerhalb der Partei. Viele Teilnehmer nahmen den Abend als klares Signal wahr: Hier entsteht eine politische Bewegung mit langfristigem Anspruch.
Zum Abschluss wurden wichtige personelle Weichen gestellt:
- Muammer Duran wird für das Amt des Oberbürgermeisters in Hannover kandidieren
- Yakup Castur tritt als Bürgermeisterkandidat in Oldenburg an

Yakup Castur (links), Vorstandsvorsitzender des Ortsverbandes Oldenburg und der Vorstandsvorsitzender des Ortsverbandes Hannover und gleichtzeitg der stellv. Vorstandsvorsitzender des Landesverbands Hannover Muammer Duran kandidieren für die Wahl des Bürgermeisteramtes.
Der Landesverband Niedersachsen ist bereits breit aufgestellt und umfasst aktuell folgende Ortsverbände:
- Garbsen
- Hannover
- Rinteln-Hameln
- Wolfsburg
- Braunschweig
- Stadthagen-Bückeburg
- Ammerland
- Oldenburg
Weitere Gründungen in Peine und Salzgitter sind bereits in Vorbereitung.

Das Team für Niedersachsen: DAVA-Landesverband und Ortsverbände starten durch.
Ein Auftakt mit Signalwirkung
Mit der Veranstaltung in Salzgitter hat die DAVA Niedersachsen eindrucksvoll gezeigt, dass sie organisatorisch, personell und inhaltlich bereit ist, eine aktive Rolle im kommenden Wahlkampf zu übernehmen. Der Abend machte deutlich: Die Partei tritt mit klaren Positionen, wachsender Struktur und spürbarer Mobilisierung an – und will sich dauerhaft als kommunalpolitische Kraft in Niedersachsen etablieren.



