Sechsfacher Mord in Stade: NIUS korrigiert falsche DAVA-Zuordnung

Wir als DAVA sind tief betroffen von der Bluttat in Stade, bei der nach bisherigen Angaben am 29. Juni sechs Mitarbeitende der Kinder- und Jugendhilfe erschossen wurden. Unser aufrichtiges Beileid gilt den Angehörigen und Hinterbliebenen der Opfer.

Umso schwerer wiegt der Versuch, dieses Kapitalverbrechen politisch zu instrumentalisieren und DAVA sowie unseren Spitzenkandidaten in Hannover, Muammer Duran, in einen Zusammenhang mit dieser Tat zu bringen.

NIUS veröffentlichte am 08.07.2026 zunächst einen Artikel, in dem aufgrund einer Namensgleichheit der falsche Eindruck entstand, die im Fall genannte Enise Ö. stehe in beruflicher Verbindung zur Kanzlei von Muammer Duran. Zugleich wurde DAVA erneut mit der unbelegten Behauptung als „verlängerter Arm“ der türkischen AKP von Präsident Recep Tayyip Erdoğan dargestellt.

Diese Darstellung war falsch. In der späteren Neufassung stellte NIUS richtig, dass Enise Ö. aus Hannover falsch zugeordnet wurde und es tatsächlich um Enise Ö. aus Garbsen geht. Damit entfällt jede Verbindung zu Muammer Duran, seiner Kanzlei und DAVA. Nach unserer Kenntnis hat NIUS inzwischen auch die geforderten Unterlassungserklärungen abgegeben.

Trotz dieser Richtigstellung werden auf X weiterhin Spekulationen verbreitet. Weder ein angeblicher Registerfund noch das Kennzeichen „KD“ eines erwähnten Fahrzeugs belegen irgendeine Verbindung zur Kanzlei Duran. Der Mercedes gehörte der Kanzleimitarbeiterin aus Hannover nicht. Eine Deutung von „KD“ als „Kanzlei Duran“ ist daher haltlos.

Genau hier liegt das Problem: Wenn ein Name, eine Kanzlei, eine Partei und ein schweres Verbrechen einmal öffentlich miteinander verknüpft werden, bleibt bei vielen Menschen etwas hängen – selbst wenn längst klar ist, dass die Verbindung falsch war.

Falsche Verdächtigungen beschädigen Menschen, zerstören Vertrauen und vergiften die öffentliche Debatte. DAVA darf nicht wegen Herkunft, Religion oder Migrationsgeschichte ihrer Mitglieder unter Generalverdacht gestellt werden. Menschen mit Migrationsgeschichte sind Teil dieses Landes und dürfen nicht ständig als Problem, Risiko oder Verdachtsfall dargestellt werden.

Wir fordern eine sorgfältige, faire und verantwortungsbewusste Berichterstattung. Wer über schwere Straftaten und laufende Ermittlungen berichtet, trägt besondere Verantwortung.

DAVA wird sich gegen falsche Behauptungen, politische Diffamierung und jede Verknüpfung unserer Partei mit Straftaten, mit denen wir nichts zu tun haben, konsequent zur Wehr setzen.

„Gemeinsam stark. Miteinander vereint“

 

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:  presse@dava-eu.org

Frankfurt am Main, den 09.07.2026

Vorstand DAVA

Demokratische Allianz für Vielfalt und Aufbruch

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